Wer Kurzarbeitergeld oder andere Lohnersatzleistungen bezogen hat, muss unter Umständen eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wird die Erklärung erst Jahre später eingereicht, kann ein hoher Verspätungszuschlag bei Lohnersatzleistungen entstehen – selbst wenn die eigentliche Steuernachzahlung vergleichsweise gering ausfällt. Ein Urteil des Finanzgerichts Köln zeigt, dass ein Verspätungszuschlag von mehreren Hundert Euro rechtmäßig sein kann.
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Kategorie: Steuertipps
Steuerhinterziehung beim Dienstwagen: Arbeitsweg korrekt angeben
Wer einen Dienstwagen auch privat nutzen darf, muss den daraus entstehenden geldwerten Vorteil versteuern. Zusätzliche steuerliche Folgen entstehen, wenn der Firmenwagen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt werden kann. Arbeitnehmer sollten dabei insbesondere auf korrekte Angaben zur Entfernung achten. Denn falsche Kilometerangaben können im Extremfall als Steuerhinterziehung beim Dienstwagen gewertet werden.
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Unfallversicherung im Homeoffice: Ist der Weg zum Mittagessen versichert?
Wer im Homeoffice arbeitet und in der Mittagspause das Haus verlässt, um sich etwas zu essen zu kaufen, kann dabei gesetzlich unfallversichert sein. Die Unfallversicherung im Homeoffice erfasst solche Wege jedoch nicht automatisch. Entscheidend ist, wie eng der Weg mit der beruflichen Tätigkeit und den betrieblichen Abläufen verbunden ist.
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Nichtabgabe einer Steuererklärung: Wie weit darf das Finanzamt zurückgehen?
Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie keine Einkommensteuererklärung abgeben müssen, wenn ihr Arbeitslohn bereits über die Lohnsteuer abgerechnet wurde. In vielen Fällen stimmt das auch. Gefährlich wird diese Annahme aber, wenn Ehegatten oder Lebenspartner die Steuerklassenkombination III/V gewählt haben. Dann kann trotz Lohnsteuerabzug eine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung bestehen.
Fünftelregelung berechnen: So wird die Steuerermäßigung richtig ermittelt
Wer eine Abfindung, Entschädigung oder Vergütung für mehrere Jahre auf einmal erhält, steht oft vor einer unangenehmen steuerlichen Folge: Das Einkommen steigt in diesem Jahr stark an. Weil der Einkommensteuertarif progressiv ist, kann dadurch ein deutlich höherer Steuersatz greifen. Genau hier setzt die Fünftelregelung an.
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Reform der privaten Altersvorsorge 2027: Was sich steuerlich ändert
Die Reform der privaten Altersvorsorge 2027 verändert die steuerlich geförderte Altersvorsorge grundlegend. Ab dem 01.01.2027 sollen neue Altersvorsorgeprodukte zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt steht das Altersvorsorgedepot, mit dem Sparerinnen und Sparer stärker kapitalmarktorientiert vorsorgen können, zum Beispiel über Aktien, Fonds oder Exchange Traded Funds (ETF).
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Werbungskosten bei Leerstand: Wann das Finanzamt Kosten anerkennt
Wenn eine vermietete Wohnung leer steht, laufen viele Kosten weiter: Darlehenszinsen, Hausgeld, Grundsteuer, Versicherungen, Heizkosten oder Renovierungskosten. Steuerlich sind Werbungskosten bei Leerstand aber kein Selbstläufer. Entscheidend ist, ob Sie die Immobilie weiterhin ernsthaft vermieten wollen.
Kindergeld trotz Zweitstudium: Wann Freistellungen bei der 20-Stunden-Grenze zählen
Ein volljähriges Kind studiert weiter und arbeitet gleichzeitig mehr als 20 Stunden pro Woche: In solchen Fällen lehnt die Familienkasse Kindergeld häufig ab. Besonders schwierig wird es, wenn das Kind zwar grundsätzlich eine höhere Wochenarbeitszeit hat, vom Arbeitgeber oder Dienstherrn aber wegen Prüfungen, Hausarbeiten oder Praxiszeiten teilweise freigestellt wird. Genau dann stellt sich die Frage: Gilt für das Kindergeld die vereinbarte Arbeitszeit oder die durch Freistellungen tatsächlich reduzierte Arbeitszeit?
Pfändungsfreigrenzen 2026: Höhere Freibeträge ab 1. Juli 2026
Wer Schulden hat und dessen Einkommen gepfändet wird, darf trotzdem nicht mittellos werden. Genau dafür gibt es die Pfändungsfreigrenzen. Sie sollen sicherstellen, dass Schuldnerinnen und Schuldner weiterhin ihren notwendigen Lebensunterhalt bestreiten können – etwa für Miete, Lebensmittel, Kleidung und laufende Kosten des Alltags.
Unterhalt an Angehörige: Opfergrenze 2026 beachten
Wer Eltern, erwachsene Kinder oder andere Angehörige finanziell unterstützt, kann die Zahlungen unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend machen. Möglich ist der Abzug als außergewöhnliche Belastung nach § 33a Abs. 1 EStG. Das klingt zunächst einfach: Unterhalt zahlen, Nachweis sammeln, Betrag in der Steuererklärung eintragen. In der Praxis prüft das Finanzamt aber genau, ob die unterstützte Person tatsächlich bedürftig ist und ob der Zahlende sich die Unterstützung überhaupt leisten konnte.
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E-Auto-Förderung: Was bedeutet das zu versteuernde Haushaltsjahreseinkommen?
Seit Mai 2026 kann wieder eine staatliche E-Auto-Förderung für den Kauf oder das Leasing bestimmter Elektroautos beantragt werden. Die Förderung richtet sich vor allem an private Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen. Je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße beträgt der Zuschuss bis zu 6.000 Euro.










