Wer die Kosten einer Privatklinik steuerlich absetzen möchte, muss hohe rechtliche Anforderungen erfüllen. Dies gilt insbesondere für Behandlungen in Kliniken, die nicht über eine sozialversicherungsrechtliche Zulassung verfügen. In diesen Fällen lehnen gesetzliche Krankenkassen die Kostenübernahme häufig ab. Ob die Aufwendungen dennoch als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG berücksichtigt werden können, hängt maßgeblich von der medizinischen Notwendigkeit der Behandlung ab.
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Kategorie: Steuererklärung 2026
Russische Staatsanleihen: Warum ein Verlustabzug 2022 steuerlich nicht möglich ist
Viele Anleger konnten im Jahr 2022 nicht mehr auf ihre russischen Wertpapiere zugreifen. Aufgrund der Sanktionen infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine waren zahlreiche russische Staatsanleihen sowie sogenannte ADR- und GDR-Hinterlegungsscheine faktisch nicht mehr handelbar. Die betroffenen Wertpapiere verloren erheblich an Wert oder wurden von Banken sogar mit null Euro bewertet.
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Vielpendler-Option bei doppelter Haushaltsführung: Eine oft übersehene Steuerchance
Die Vielpendler-Option kann für Arbeitnehmer interessant sein, die beruflich einen zweiten Haushalt führen und deutlich häufiger als einmal pro Woche nach Hause fahren. Statt nur eine Familienheimfahrt pro Woche anzusetzen, können dann sämtliche Heimfahrten steuerlich berücksichtigt werden. Dafür müssen jedoch andere Werbungskosten entfallen.
Rundfunkbeitrag steuerlich absetzen: Neues Musterverfahren sorgt für Diskussionen
Ob der Rundfunkbeitrag steuerlich absetzbar ist, beschäftigt aktuell die Finanzgerichte. Bislang gilt: Privatpersonen können den Rundfunkbeitrag grundsätzlich nicht als Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Nun unterstützt der Bund der Steuerzahler ein Musterverfahren vor dem Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern.
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Übungsleiterfreibetrag und Ehrenamtspauschale 2026: Neue steuerfreie Höchstbeträge
Wer sich nebenberuflich in einem Verein, für eine gemeinnützige Organisation oder im öffentlichen Dienst engagiert, kann von steuerlichen Vorteilen profitieren. Besonders relevant sind dabei der Übungsleiterfreibetrag 2026 und die Ehrenamtspauschale. Beide Freibeträge wurden zum 1.1.2026 erhöht. Gleichzeitig hat die Finanzverwaltung eine aktualisierte Informationsbroschüre veröffentlicht, die viele praktische Fragen beantwortet.
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Internetkosten steuerlich absetzen: Wann ein Werbungskostenabzug möglich ist
Viele Arbeitnehmer arbeiten inzwischen regelmäßig im Homeoffice oder zumindest teilweise von zuhause aus. Dabei wird fast immer auch der private Internetanschluss beruflich genutzt. Dadurch stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang sich Internetkosten steuerlich absetzen lassen.
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Vergessene Verluste bei Kapitaleinkünften: BFH prüft strenge Rechtsprechung
Wer Verluste aus Kapitalanlagen steuerlich nutzen möchte, muss bei der Steuererklärung äußerst sorgfältig vorgehen. Das zeigt ein aktueller Streitfall zu sogenannten vergessenen Verlusten bei Kapitaleinkünften. Mehrere Finanzgerichte vertreten derzeit die Auffassung, dass einmal bescheinigte, aber nicht erklärte Verluste endgültig verloren sein können. Nun muss der Bundesfinanzhof entscheiden, ob diese strenge Sichtweise Bestand hat.
Private Altersvorsorge 2027: Neue Förderung ersetzt die Riester-Rente
Die Reform der privaten Altersvorsorge 2027 soll das bisherige System der Riester-Rente grundlegend verändern. Ziel ist eine einfachere, flexiblere und renditestärkere Förderung. Kernstück ist das neue Altersvorsorgedepot, über das Bürger künftig unter anderem mit ETFs und Fonds steuerlich gefördert fürs Alter sparen können.
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PCs, Notebooks und Tablets steuerlich absetzen: Was Arbeitnehmer 2026 wissen müssen
Ob Homeoffice, mobiles Arbeiten oder berufliche Weiterbildung: Viele Arbeitnehmer nutzen heute eigene Computer, Notebooks oder Tablets für berufliche Zwecke. Wer einen PC steuerlich absetzen möchte, kann die Kosten als Werbungskosten geltend machen. Dabei gelten seit 2021 deutlich günstigere Abschreibungsregeln.
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Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung: Nachweise werden wichtiger
Wer aus beruflichen Gründen neben seinem Hauptwohnsitz einen zweiten Haushalt am Beschäftigungsort unterhält, kann die Kosten einer doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Besonders wichtig sind dabei die Familienheimfahrten. Doch aktuelle Entscheidungen zeigen: Das Finanzamt prüft zunehmend genauer, ob die geltend gemachten Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung tatsächlich stattgefunden haben.
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Entlastungsprämie 2026: 1.000 Euro steuerfrei
Die Bundesregierung plant mit der sogenannten Entlastungsprämie 2026 eine neue steuerfreie Sonderzahlung für Arbeitnehmer. Hintergrund sind die weiterhin hohen Benzin- und Mobilitätskosten. Arbeitgeber sollen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zahlen können – steuer- und sozialversicherungsfrei.










