Schlagwort: Bundesfinanzhof

Pflegegeld steuerfrei: Grenzen bei familienanalogen Wohngruppen

Pflegegeld steuerfrei: Grenzen bei familienanalogen Wohngruppen

Bezüge aus öffentlichen Mitteln, die als Beihilfe gewährt werden, um die Erziehung oder Ausbildung unmittelbar zu fördern, sind nach § 3 Nr. 11 EStG steuerfrei. Doch wann bleibt Pflegegeld steuerfrei, wenn die Betreuung professionell organisiert ist, zusätzliches Personal eingesetzt wird und damit erhebliche Gewinne erzielt werden?


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Grundfreibetrag 2022: Jetzt liegt eine Verfassungsbeschwerde vor

Grundfreibetrag 2022: Jetzt liegt eine Verfassungsbeschwerde vor

Der Gesetzgeber muss das Existenzminimum jedes Bürgers von der Einkommensteuer freistellen. Deshalb bleibt das zu versteuernde Einkommen bis zur Höhe des Grundfreibetrags steuerfrei (§ 32a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG). Doch wie hoch muss dieser Betrag sein? Nun steht auch der Grundfreibetrag 2022 auf dem Prüfstand.


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Doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil: Camper muss am Arbeitsort bleiben

Doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil: Camper muss am Arbeitsort bleiben

Kosten einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung können als Werbungskosten abgezogen werden. Dabei muss die Zweitunterkunft nicht zwingend eine klassische Wohnung sein. Auch eine doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil kann grundsätzlich in Betracht kommen. Entscheidend ist jedoch, dass das Wohnmobil dauerhaft als Unterkunft am Beschäftigungsort zur Verfügung steht.


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Aussetzungszinsen verfassungswidrig? FG Münster zweifelt an 6 Prozent Zinsen

Aussetzungszinsen verfassungswidrig? FG Münster zweifelt an 6 Prozent Zinsen

Wer gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegt oder klagt, muss die festgesetzte Steuer grundsätzlich trotzdem zunächst zahlen. Das gilt auch dann, wenn noch nicht endgültig feststeht, ob der Bescheid richtig ist.
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Energiepreispauschale versteuern: BFH bestätigt die Besteuerung

Energiepreispauschale versteuern: BFH bestätigt die Besteuerung

Arbeitnehmer, die 2022 die Energiepreispauschale von ihrem Arbeitgeber erhielten, mussten die Zahlung als Arbeitslohn versteuern. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun entschieden, dass diese Besteuerung verfassungsgemäß war. Das Urteil vom 11.06.2026 betrifft damit die Rechtsfrage, die hinter früheren Einspruchsempfehlungen stand. Einen neuen Anspruch auf eine Energiepreispauschale schafft die Entscheidung dagegen nicht.


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Kindergeld nach EU-Zuzug: BFH klärt Voraussetzungen und Darlehen

Kindergeld nach EU-Zuzug: BFH klärt Voraussetzungen und Darlehen

Kindergeld nach EU-Zuzug hängt nach den ersten Monaten des Aufenthalts nicht allein davon ab, ob ein Elternteil arbeitet. Zwei BFH-Urteile zeigen, wann wirtschaftlich nicht aktive EU- und EWR-Bürger anspruchsberechtigt sein können und welche Rolle Sozialleistungsdarlehen dabei spielen. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen für das Aufenthaltsrecht, insbesondere ausreichende Existenzmittel und ein ausreichender Krankenversicherungsschutz.


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Kapitalabfindung für Direktversicherung: Verfassungsbeschwerde zur Fünftel-Regelung anhängig

Kapitalabfindung für Direktversicherung: Verfassungsbeschwerde zur Fünftel-Regelung anhängig

Die Kapitalabfindung für Direktversicherung bleibt steuerlich umstritten. Viele Arbeitnehmer haben über Jahre Beiträge in eine Direktversicherung eingezahlt und rechnen im Ruhestand mit einer planbaren Auszahlung. Kommt es statt einer laufenden Rente zu einer Einmalzahlung, folgt jedoch oft die steuerliche Ernüchterung: Die Kapitalleistung ist regelmäßig voll zu versteuern. Zusätzlich kann sie in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung beitragspflichtig sein.
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Vorabanforderung der Steuererklärung: Finanzamt muss Aufforderung begründen

Vorabanforderung der Steuererklärung: Finanzamt muss Aufforderung begründen

Wer seine Steuererklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat grundsätzlich mehr Zeit für die Abgabe. Trotzdem kann das Finanzamt in bestimmten Fällen eine Vorabanforderung der Steuererklärung aussprechen und die Erklärung früher verlangen. Ein aktueller Gerichtsbescheid des Finanzgerichts Köln zeigt jedoch: Eine solche Aufforderung darf nicht nur pauschal mit dem Gesetz begründet werden.
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Kindergeld bei behinderten Kindern: Mehrkosten für Wohnung

Eltern können für ein behindertes Kind unter bestimmten Voraussetzungen Kindergeld über das 18. und auch über das 25. Lebensjahr hinaus erhalten. Eine zentrale Voraussetzung ist, dass das Kind wegen seiner Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Dabei spielt der sogenannte behinderungsbedingte Mehrbedarf eine wichtige Rolle.

Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs zeigt, dass auch Mehraufwendungen für eine rollstuhlgerechte Wohnung als solcher Mehrbedarf anerkannt werden können. Dadurch kann sich der Anspruch auf Kindergeld auch bei volljährigen Kindern ergeben.


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Doppelte Haushaltsführung: Stellplatzkosten zusätzlich absetzbar

Doppelte Haushaltsführung: Stellplatzkosten zusätzlich absetzbar

Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Haushalt am Beschäftigungsort führt, kann viele der entstehenden Mehrkosten steuerlich geltend machen. Besonders relevant ist dabei die doppelte Haushaltsführung, denn hier lassen sich Unterkunftskosten grundsätzlich als Werbungskosten abziehen. Allerdings greift seit Jahren eine klare Begrenzung: Für die Unterkunft am Beschäftigungsort sind monatlich höchstens 1.000 Euro abziehbar.

Umso wichtiger ist ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs, das für Klarheit sorgt. Denn nicht alle Kosten rund um die Zweitwohnung fallen unter diese Grenze. Stellplatzkosten gehören ausdrücklich nicht dazu.

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Kindergeld trotz fehlender Auskunft aus dem Ausland

Kindergeld trotz fehlender Auskunft aus dem Ausland

Wenn bei grenzüberschreitenden Fällen keine Rückmeldung der ausländischen Behörde erfolgt, darf das Kindergeld bei fehlender Auskunft aus dem Ausland nicht automatisch gekürzt werden. Ein aktuelles Urteil stärkt die Rechte betroffener Eltern – und schafft Klarheit bei internationalen Kindergeldansprüchen.


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