Kindergeld bei Teilzeitstudium: Anspruch nach der Erstausbildung?

Kindergeld bei Teilzeitstudium: Anspruch nach der Erstausbildung?

Ein Studium nach der ersten Berufsausbildung ist heute keine Seltenheit. Doch wie wirkt sich ein Teilzeitstudium auf das Kindergeld aus? Gerade wenn nebenbei gearbeitet wird, stellt sich für viele Eltern die entscheidende Frage: Besteht weiterhin Anspruch auf Kindergeld?


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Behindertengerechter Umbau: Außergewöhnliche Belastungen richtig absetzen

Behindertengerechter Umbau: Außergewöhnliche Belastungen richtig absetzen

Ein behindertengerechter Umbau ist oft unvermeidbar, etwa bei einer schweren Behinderung oder nach einer gravierenden gesundheitlichen Veränderung. Die Kosten können schnell sehr hoch ausfallen. Umso wichtiger ist es, den behindertengerechten Umbau als außergewöhnliche Belastungen richtig abzusetzen. Genau hier liegt allerdings eine steuerliche Besonderheit, die viele Betroffene erst spät erkennen: Hohe Umbaukosten sind zwar grundsätzlich abziehbar, lassen sich aber regelmäßig nicht auf mehrere Jahre verteilen.


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Heimunterbringung: Wann Kosten steuerlich abziehbar sind

Heimunterbringung: Wann Kosten steuerlich abziehbar sind

Die Heimunterbringung spielt im Steuerrecht eine wichtige Rolle, wenn es um den Abzug außergewöhnlicher Belastungen geht. Viele Betroffene gehen davon aus, dass sämtliche Heimkosten steuerlich berücksichtigt werden können. Das ist jedoch nur teilweise richtig. Besonders problematisch wird es, wenn nur ein Ehepartner pflegebedürftig ist, der andere aber freiwillig mit in das Heim zieht.


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Erste Tätigkeitsstätte bei Flugbegleitern: Aktuelle Urteile

Erste Tätigkeitsstätte bei Flugbegleitern: Aktuelle Urteile

Für Flugbegleiter hat die Frage, ob der Flughafen als erste Tätigkeitsstätte gilt, erhebliche steuerliche Auswirkungen. Denn wird eine erste Tätigkeitsstätte bei Flugbegleitern angenommen, können Fahrten dorthin nur mit der Entfernungspauschale berücksichtigt werden. Ein Abzug nach Reisekostengrundsätzen, der regelmäßig günstiger wäre, scheidet dann aus. Aktuelle finanzgerichtliche Entscheidungen bestätigen diese für Arbeitnehmer eher nachteilige Einordnung, auch wenn eine abschließende Klärung durch den Bundesfinanzhof noch aussteht.


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Doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil: Gilt ein Camper als Unterkunft?

Doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil: Gilt ein Camper als Unterkunft?

Die doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil wirft in der Praxis einige steuerliche Fragen auf. Viele Arbeitnehmer überlegen, ob sie statt einer klassischen Zweitwohnung auch ein Wohnmobil als Unterkunft am Arbeitsort nutzen können. Doch wird ein Camper steuerlich anerkannt – und unter welchen Voraussetzungen?


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Reparaturen am vermieteten Gebäude: Herstellungsaufwand oder Erhaltungsaufwand?

Reparaturen am vermieteten Gebäude: Herstellungsaufwand oder Erhaltungsaufwand?

Wer eine vermietete Immobilie renoviert oder modernisiert, kann viele Kosten steuerlich geltend machen. Entscheidend ist jedoch, ob es sich um Herstellungsaufwand oder Erhaltungsaufwand handelt. Davon hängt ab, ob die Ausgaben sofort abziehbar sind oder nur über viele Jahre verteilt wirken.
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Direktversicherung: Kapitalauszahlung ohne Fünftel-Regelung

Direktversicherung: Kapitalauszahlung ohne Fünftel-Regelung

Die Direktversicherung ist ein verbreiteter Baustein der betrieblichen Altersversorgung. Viele Versicherte stehen bei Rentenbeginn vor der Wahl: lebenslange monatliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung. Was zunächst attraktiv klingt, kann steuerlich erhebliche Folgen haben. Denn bei einer Kapitalauszahlung der Direktversicherung kommt häufig keine Tarifermäßigung nach der sogenannten Fünftel-Regelung zur Anwendung. Das hat der Bundesfinanzhof jüngst bestätigt.

Gerade bei Verträgen, bei denen die Beiträge während der Ansparphase steuerfrei waren, kann die Kapitalauszahlung der Direktversicherung vollständig steuerpflichtig sein. Dadurch kann ein erheblicher Teil des ausgezahlten Kapitals durch Einkommensteuer belastet werden.
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Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ab 55

Ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ab 55 ist in Deutschland nur unter sehr engen Voraussetzungen möglich. Wer viele Jahre privat krankenversichert war, kann ab diesem Alter in der Regel nicht mehr ohne Weiteres in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurückkehren. Der Gesetzgeber möchte damit verhindern, dass Versicherte erst im höheren Alter – wenn Gesundheitskosten statistisch steigen – in das solidarisch finanzierte System der GKV wechseln.


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Vereinfachte Steuererklärung für Rentner in vier Bundesländern

Viele Rentner müssen eine Einkommensteuererklärung abgeben, wenn ihre steuerpflichtigen Einkünfte über dem Grundfreibetrag liegen. Für einen Teil der Ruheständler gibt es jedoch eine Erleichterung: die vereinfachte Steuererklärung für Rentner. In den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Bremen und Sachsen können bestimmte Rentner statt einer vollständigen Einkommensteuererklärung ein reduziertes Formular nutzen. Dieses Verfahren heißt offiziell „Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften“. Ziel ist es, den bürokratischen Aufwand zu verringern, da viele steuerlich relevante Daten der Finanzverwaltung bereits elektronisch vorliegen.


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Kindergeld bei behinderten Kindern: Mehrkosten für Wohnung

Eltern können für ein behindertes Kind unter bestimmten Voraussetzungen Kindergeld über das 18. und auch über das 25. Lebensjahr hinaus erhalten. Eine zentrale Voraussetzung ist, dass das Kind wegen seiner Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten. Dabei spielt der sogenannte behinderungsbedingte Mehrbedarf eine wichtige Rolle.

Ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofs zeigt, dass auch Mehraufwendungen für eine rollstuhlgerechte Wohnung als solcher Mehrbedarf anerkannt werden können. Dadurch kann sich der Anspruch auf Kindergeld auch bei volljährigen Kindern ergeben.


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Aktienverluste in der Steuererklärung richtig angeben

Aktienverluste in der Steuererklärung richtig angeben

Aktienverluste in der Steuererklärung spielen vor allem für Anleger eine Rolle, die Depots bei mehreren Banken führen. Zwar verrechnen Banken Gewinne und Verluste aus Aktiengeschäften automatisch miteinander. Doch dieser sogenannte interne Verlustausgleich funktioniert nur innerhalb desselben Depots.

Wer also bei einer Bank Gewinne erzielt und bei einer anderen Bank Verluste erleidet, kann diese Beträge nur über die Steuererklärung miteinander verrechnen. Entscheidend ist dabei, dass die Verluste korrekt in der Anlage KAP eingetragen werden. Werden Aktienverluste in der Steuererklärung vergessen, können sie unter Umständen dauerhaft steuerlich verloren gehen.


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