Kategorie: Steuertipps

Heimkosten der Eltern steuerlich absetzen

Heimkosten der Eltern steuerlich absetzen

Wenn Eltern in einem Pflege- oder Altenheim leben, reichen ihre eigenen Einkünfte oft nicht aus, um die Kosten vollständig zu decken. In vielen Fällen müssen deshalb die Kinder finanziell einspringen. Die entscheidende Frage lautet dann: Lassen sich Heimkosten der Eltern steuerlich absetzen?

Tatsächlich ist ein steuerlicher Abzug möglich. Welche Regelung greift, hängt jedoch stark vom Grund der Heimunterbringung ab. Maßgeblich ist insbesondere, ob der Aufenthalt aus gesundheitlichen Gründen erfolgt oder ausschließlich altersbedingt ist.
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Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Steuerfreier Zuschuss für Betreuungskosten

Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Steuerfreier Zuschuss für Betreuungskosten

Der steuerfreie Zuschuss für Betreuungskosten durch den Arbeitgeber ist eine steuerliche Möglichkeit, die viele Arbeitnehmer noch nicht kennen. Dabei können Arbeitgeber ihren Beschäftigten unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 600 Euro pro Jahr steuerfrei für kurzfristige Betreuungsleistungen erstatten. Ziel dieser Regelung ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Gerade wenn unerwartet ein zusätzlicher Betreuungsbedarf entsteht – etwa bei Krankheit eines Kindes oder wegen außergewöhnlicher Arbeitszeiten – kann der Arbeitgeber unterstützend eingreifen, ohne dass für den Arbeitnehmer Lohnsteuer anfällt.


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Kinderbetreuungskosten: Haushaltszugehörigkeit nach wie vor entscheidend

Kinderbetreuungskosten: Haushaltszugehörigkeit nach wie vor entscheidend

Kinderbetreuungskosten können steuerlich als Sonderausgaben abgezogen werden. Seit dem Veranlagungszeitraum 2025 ist der Vorteil größer: 80 Prozent der Aufwendungen, maximal 4.800 Euro pro Kind und Jahr, sind abziehbar. Bis einschließlich 2024 waren zwei Drittel der Aufwendungen, höchstens 4.000 Euro pro Jahr, abzugsfähig.

Eine zentrale Voraussetzung bleibt jedoch unverändert: Für den Abzug der Kinderbetreuungskosten muss das Kind zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehören. Das ist in der Praxis besonders wichtig, wenn Eltern getrennt leben oder das Kind im Wechselmodell betreut wird.


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Aktivrente: FAQ des Finanzministeriums im Überblick

Aktivrente: FAQ des Finanzministeriums im Überblick

Die Aktivrente soll älteren Menschen einen steuerlichen Anreiz geben, nach Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillig weiterzuarbeiten. Seit 2026 gilt dafür eine Steuerbefreiung: Ein Teil des Arbeitslohns bleibt steuerfrei. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat hierzu einen Fragen-Antworten-Katalog veröffentlicht, der wichtige Praxisfragen klärt. Für Arbeitnehmer im Rentenalter kann die Aktivrente damit eine interessante Möglichkeit sein, zusätzliches Einkommen steuerlich begünstigt zu erhalten.


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Elektroauto-AfA für Gebrauchtwagen bestätigt – was Unternehmer jetzt wissen müssen

Elektroauto-AfA für Gebrauchtwagen bestätigt – was Unternehmer jetzt wissen müssen

Die Elektroauto-AfA für Gebrauchtwagen sorgt seit ihrer Einführung für Aufmerksamkeit. Denn mit § 7 Abs. 2a EStG hat der Gesetzgeber eine besonders schnelle Abschreibung für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge geschaffen. Lange war offen, ob diese Sonderabschreibung nur für Neufahrzeuge gilt. Nun ist klar: Auch gebrauchte Elektrofahrzeuge können profitieren – mit erheblichem steuerlichem Effekt für Unternehmer.


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Minijobs: Unschädliches Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze

Minijobs: Unschädliches Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze

Unschädliches Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze ist für viele Minijobber und Arbeitgeber ein zentrales Thema, insbesondere wenn es zu ungeplanten Mehrarbeitszeiten oder Sonderzahlungen kommt. Gerade im Jahr 2026, in dem die Minijobgrenze dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt ist, sorgt diese Sonderregelung häufig für Unsicherheit. Der folgende Beitrag erklärt verständlich, wann ein Überschreiten erlaubt ist, wann nicht – und worauf in der Praxis besonders zu achten ist.


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Pflege-Pauschbetrag nachträglich beantragen: Bescheid ändern lassen

Pflege-Pauschbetrag nachträglich beantragen: Bescheid ändern lassen

Wie kann man den Pflege-Pauschbetrag nachträglich beantragen – für viele pflegende Angehörige ist genau das ein wichtiges Thema. Denn häufig wird erst Jahre später klar, dass für die unentgeltliche Pflege eines Angehörigen ein steuerlicher Pauschbetrag hätte geltend gemacht werden können. Besonders ärgerlich wird es, wenn der Einkommensteuerbescheid bereits bestandskräftig ist. Lange galt: Zu spät ist zu spät. Doch eine aktuelle Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf bringt Bewegung in diese Frage.


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Steuererklärung 2025: Bearbeitung durch das Finanzamt beginnt Mitte März

Steuererklärung 2025: Bearbeitung durch das Finanzamt beginnt Mitte März

Viele Steuerzahler sind jedes Jahr früh dran und reichen ihre Steuererklärung möglichst gleich zu Jahresbeginn ein. Auch die Steuererklärung 2025 kann bereits seit dem 1. Januar 2026 abgegeben werden. Dennoch führt eine frühe Abgabe nicht automatisch zu einer schnellen Steuererstattung. Denn die Bearbeitung der Steuererklärung 2025 durch das Finanzamt startet bundesweit erst Mitte März 2026. Wer das weiß, kann unnötige Nachfragen und falsche Erwartungen vermeiden.


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Investmenterträge: Vorabpauschale für thesaurierende Fonds 2025 und 2026

Investmenterträge: Vorabpauschale für thesaurierende Fonds 2025 und 2026

Die Vorabpauschale für thesaurierende Fonds 2025 und 2026 betrifft viele Anleger, die in Investmentfonds investieren, ohne regelmäßige Ausschüttungen zu erhalten. Auch wenn kein Geld auf dem Konto eingeht, kann dennoch Steuer anfallen. Der Gesetzgeber möchte damit sicherstellen, dass laufende Erträge aus Fonds nicht dauerhaft steuerfrei bleiben. Wie die Vorabpauschale funktioniert, wer betroffen ist und wie hoch sie in den Jahren 2025 und 2026 ausfällt, erklärt dieser Beitrag verständlich und praxisnah.,


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Aktivrente 2026: Bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei im Ruhestand

Aktivrente 2026: Bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei im Ruhestand

Die demografische Entwicklung und der zunehmende Fachkräftemangel haben den Gesetzgeber zum Handeln bewegt. Mit der Aktivrente wird ab 2026 ein neuer steuerlicher Anreiz geschaffen, damit Rentnerinnen und Rentner freiwillig über die Regelaltersgrenze hinaus weiterarbeiten. Kern der Regelung ist ein monatlicher Steuerfreibetrag von bis zu 2.000 Euro, der das Arbeiten im Ruhestand spürbar attraktiver machen soll. Die Aktivrente senkt gezielt die Steuerbelastung auf Arbeitslohn im Alter und soll so zusätzliche Erwerbspotenziale erschließen.
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Kürzere Abschreibungsdauer bei Vermietung weiterhin möglich

Kürzere Abschreibungsdauer bei Vermietung weiterhin möglich

Die kürzere Abschreibungsdauer bei Vermietung ist für viele Vermieter ein wichtiger Hebel, um die Steuerlast zu senken. Denn je kürzer die steuerlich anerkannte Nutzungsdauer eines Gebäudes ist, desto höher fällt die jährliche Absetzung für Abnutzung aus. In den letzten Jahren wurde immer wieder diskutiert, ob strengere Nachweise verlangt werden sollen. Der aktuelle Stand ist jedoch klar: Eine kürzere Abschreibungsdauer bei Vermietung bleibt weiterhin möglich – ohne neue gesetzliche Hürden.


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