Kategorie: Steuer-Nachrichten

Doppelte Haushaltsführung bei Selbständigen: Was beim Kunden zählt

Doppelte Haushaltsführung bei Selbständigen: Was beim Kunden zählt

Ein Auftrag in einer anderen Stadt, eine kleine Wohnung vor Ort und regelmäßige Fahrten nach Hause: Auch Selbständige können einen betrieblich veranlassten zweiten Haushalt führen. Bei der doppelten Haushaltsführung bei Selbständigen kommt es steuerlich jedoch entscheidend darauf an, wo sich der Schwerpunkt der gesamten betrieblichen Tätigkeit befindet. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 19.05.2026, VIII R 15/24, klargestellt.


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BEA-Freibetrag: Wann die Betreuung durch Großeltern nicht zählt

Holzfiguren von Großeltern und Kind stehen vor zwei Häusern; eine Elternfigur steht mit Abstand daneben.

Beim BEA-Freibetrag kann die Betreuung durch Großeltern nach einer Trennung steuerlich entscheidend sein. Sie zählt aber nicht automatisch als Betreuung durch deren Sohn oder Tochter. Der Bundesfinanzhof hat klargestellt: Organisiert ein Elternteil die Betreuung durch Dritte ohne Mitwirkung des anderen Elternteils, kann dieser sich die Betreuungszeiten nicht allein wegen der familiären oder räumlichen Nähe zurechnen lassen.


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Kindergeld ohne Antrag: Was der Bundestagsbeschluss vorsieht

Kinderzimmer mit Wiege, Holzfiguren, Smartphone-Formular, Aktenordner und Münzen

Kindergeld ohne Antrag – das soll nach einer Geburt künftig in geeigneten Fällen möglich werden. Der Bundestag hat die Reform am 9. Juli 2026 beschlossen. Wichtig ist aber der aktuelle Rechtsstand: Am 22. September 2026 ist die Änderung noch nicht geltendes Recht. Das Gesetz befindet sich im Bundestag/Bundesrat-Verfahren; die Zustimmung des Bundesrates und die Verkündung stehen noch aus.


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Rentenbesteuerung 2025: Immer mehr Rentenleistungen sind steuerpflichtig

Rentenbesteuerung 2025: Immer mehr Rentenleistungen sind steuerpflichtig

Die Rentenbesteuerung 2025 betrifft einen wachsenden Teil der Altersbezüge. Im Jahr 2025 erhielten in Deutschland rund 22,5 Millionen Menschen Rentenleistungen in Höhe von insgesamt rund 423 Milliarden Euro. Davon entfielen 304 Milliarden Euro beziehungsweise 72 % auf steuerpflichtige Einkünfte.
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Aussetzungszinsen verfassungswidrig? FG Münster zweifelt an 6 Prozent Zinsen

Aussetzungszinsen verfassungswidrig? FG Münster zweifelt an 6 Prozent Zinsen

Wer gegen einen Steuerbescheid Einspruch einlegt oder klagt, muss die festgesetzte Steuer grundsätzlich trotzdem zunächst zahlen. Das gilt auch dann, wenn noch nicht endgültig feststeht, ob der Bescheid richtig ist.
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Kapitalabfindung einer Direktversicherung: Keine Fünftelregelung

Kapitalabfindung einer Direktversicherung: Keine Fünftelregelung

Wer sich eine betriebliche Direktversicherung als Einmalbetrag auszahlen lässt, muss häufig mit einer hohen Steuerbelastung rechnen. Die Kapitalabfindung einer Direktversicherung ist grundsätzlich voll steuerpflichtig, wenn die Beiträge während der Ansparphase nach § 3 Nr. 63 EStG steuerfrei waren.
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Energiepreispauschale versteuern: BFH bestätigt die Besteuerung

Energiepreispauschale versteuern: BFH bestätigt die Besteuerung

Arbeitnehmer, die 2022 die Energiepreispauschale von ihrem Arbeitgeber erhielten, mussten die Zahlung als Arbeitslohn versteuern. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun entschieden, dass diese Besteuerung verfassungsgemäß war. Das Urteil vom 11.06.2026 betrifft damit die Rechtsfrage, die hinter früheren Einspruchsempfehlungen stand. Einen neuen Anspruch auf eine Energiepreispauschale schafft die Entscheidung dagegen nicht.


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BAFA Förderkompass 2026: Förderprogramme im Überblick

BAFA Förderkompass 2026: Förderprogramme im Überblick

Der BAFA Förderkompass 2026 ist erschienen. Die Publikation des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt Privatpersonen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen kompakten Überblick über wichtige Förderprogramme des Bundes. Neu hinzugekommen ist 2026 unter anderem die E-Auto-Förderung, die rückwirkend für förderfähige Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2026 beantragt werden kann.
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Kindergeld nach EU-Zuzug: BFH klärt Voraussetzungen und Darlehen

Kindergeld nach EU-Zuzug: BFH klärt Voraussetzungen und Darlehen

Kindergeld nach EU-Zuzug hängt nach den ersten Monaten des Aufenthalts nicht allein davon ab, ob ein Elternteil arbeitet. Zwei BFH-Urteile zeigen, wann wirtschaftlich nicht aktive EU- und EWR-Bürger anspruchsberechtigt sein können und welche Rolle Sozialleistungsdarlehen dabei spielen. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen für das Aufenthaltsrecht, insbesondere ausreichende Existenzmittel und ein ausreichender Krankenversicherungsschutz.


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Steuerfreibetrag kommunales Ehrenamt 2026: Höhere Beträge rückwirkend ab Januar

Steuerfreibetrag kommunales Ehrenamt 2026: Höhere Beträge rückwirkend ab Januar

Wer sich ehrenamtlich in einer Gemeinde, Stadt oder einem Landkreis engagiert, kann für seine Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhalten. Beim Steuerfreibetrag für das kommunale Ehrenamt 2026 gibt es eine wichtige Verbesserung: Seit dem 1.1.2026 können Aufwandsentschädigungen grundsätzlich bis zu 275 Euro monatlich beziehungsweise 3.300 Euro jährlich steuerfrei bleiben. Je nach Bundesland, Funktion und Größe der Kommune können höhere Beträge gelten.
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Verspätungszuschlag bei Lohnersatzleistungen: Hohe Zuschläge sind zulässig

Verspätungszuschlag bei Lohnersatzleistungen: Hohe Zuschläge sind zulässig

Wer Kurzarbeitergeld oder andere Lohnersatzleistungen bezogen hat, muss unter Umständen eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wird die Erklärung erst Jahre später eingereicht, kann ein hoher Verspätungszuschlag bei Lohnersatzleistungen entstehen – selbst wenn die eigentliche Steuernachzahlung vergleichsweise gering ausfällt. Ein Urteil des Finanzgerichts Köln zeigt, dass ein Verspätungszuschlag von mehreren Hundert Euro rechtmäßig sein kann.
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