Wer Kurzarbeitergeld oder andere Lohnersatzleistungen bezogen hat, muss unter Umständen eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wird die Erklärung erst Jahre später eingereicht, kann ein hoher Verspätungszuschlag bei Lohnersatzleistungen entstehen – selbst wenn die eigentliche Steuernachzahlung vergleichsweise gering ausfällt. Ein Urteil des Finanzgerichts Köln zeigt, dass ein Verspätungszuschlag von mehreren Hundert Euro rechtmäßig sein kann.
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Kategorie: Steuerbescheid
Steuerhinterziehung beim Dienstwagen: Arbeitsweg korrekt angeben
Wer einen Dienstwagen auch privat nutzen darf, muss den daraus entstehenden geldwerten Vorteil versteuern. Zusätzliche steuerliche Folgen entstehen, wenn der Firmenwagen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte genutzt werden kann. Arbeitnehmer sollten dabei insbesondere auf korrekte Angaben zur Entfernung achten. Denn falsche Kilometerangaben können im Extremfall als Steuerhinterziehung beim Dienstwagen gewertet werden.
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Nichtabgabe einer Steuererklärung: Wie weit darf das Finanzamt zurückgehen?
Viele Arbeitnehmer gehen davon aus, dass sie keine Einkommensteuererklärung abgeben müssen, wenn ihr Arbeitslohn bereits über die Lohnsteuer abgerechnet wurde. In vielen Fällen stimmt das auch. Gefährlich wird diese Annahme aber, wenn Ehegatten oder Lebenspartner die Steuerklassenkombination III/V gewählt haben. Dann kann trotz Lohnsteuerabzug eine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung bestehen.
Fünftelregelung berechnen: So wird die Steuerermäßigung richtig ermittelt
Wer eine Abfindung, Entschädigung oder Vergütung für mehrere Jahre auf einmal erhält, steht oft vor einer unangenehmen steuerlichen Folge: Das Einkommen steigt in diesem Jahr stark an. Weil der Einkommensteuertarif progressiv ist, kann dadurch ein deutlich höherer Steuersatz greifen. Genau hier setzt die Fünftelregelung an.
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Verlustverrechnung bei Kapitalanlagen: BFH lehnt Steuererlass trotz hoher Verluste ab
Die Verlustverrechnung bei Kapitalanlagen sorgt seit Jahren für Diskussionen. Besonders problematisch wird es, wenn Anleger zwar hohe Verluste aus spekulativen Geschäften erleiden, diese steuerlich aber nicht unmittelbar mit anderen Einkünften verrechnen dürfen. In solchen Fällen kann es vorkommen, dass trotz erheblicher Vermögensverluste weiterhin Einkommensteuer auf andere Einkünfte zu zahlen ist.
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Vorabanforderung der Steuererklärung: Finanzamt muss Aufforderung begründen
Wer seine Steuererklärung von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellen lässt, hat grundsätzlich mehr Zeit für die Abgabe. Trotzdem kann das Finanzamt in bestimmten Fällen eine Vorabanforderung der Steuererklärung aussprechen und die Erklärung früher verlangen. Ein aktueller Gerichtsbescheid des Finanzgerichts Köln zeigt jedoch: Eine solche Aufforderung darf nicht nur pauschal mit dem Gesetz begründet werden.
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Rundfunkbeitrag steuerlich absetzen: Neues Musterverfahren sorgt für Diskussionen
Ob der Rundfunkbeitrag steuerlich absetzbar ist, beschäftigt aktuell die Finanzgerichte. Bislang gilt: Privatpersonen können den Rundfunkbeitrag grundsätzlich nicht als Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Nun unterstützt der Bund der Steuerzahler ein Musterverfahren vor dem Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern.
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Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts?
Fehlerhafte elektronische Meldungen können zu falschen Steuerbescheiden führen. Doch darf das Finanzamt einen Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts? Genau diese Frage beschäftigt immer wieder die Gerichte. Besonders wichtig ist dabei § 175b Abs. 1 AO, der die Korrektur von Steuerbescheiden bei elektronisch übermittelten Daten erlaubt.
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Nachzahlungszinsen trotz Veranlagungswechsel: Was Ehepaare wissen müssen
Ein Wechsel der Veranlagungsart kann steuerlich sinnvoll sein – aber er befreit Ehegatten nicht automatisch von bereits festgesetzten Nachzahlungszinsen. Wer eine Änderung von der Zusammenveranlagung zur Einzelveranlagung beantragt, muss auch mit den rechtlichen Folgen leben. Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Nachzahlungszinsen trotz Veranlagungswechsel in solchen Fällen bestehen bleiben.
Postversand ade – digitaler Steuerbescheid ab 2026 verpflichtend!
Der digitale Steuerbescheid wird ab 2026 zur Regel: Viele Steuerbescheide werden künftig automatisch elektronisch zugestellt – ohne vorherige Zustimmung. Was sich durch die neue Rechtslage ändert und wie Sie Ihre Einspruchsfristen im Blick behalten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Steuerbescheid ändern mit eDaten: Korrektur nach § 175b AO
Steuerbescheid ändern mit eDaten – das ist möglich, wenn dem Finanzamt übermittelte elektronische Daten fehlerhaft oder verspätet eingegangen sind. Mit § 175b AO hat der Gesetzgeber klare Regeln geschaffen, wann und wie ein Steuerbescheid korrigiert werden darf – und zwar ohne besondere Voraussetzungen.










