Ob der Rundfunkbeitrag steuerlich absetzbar ist, beschäftigt aktuell die Finanzgerichte. Bislang gilt: Privatpersonen können den Rundfunkbeitrag grundsätzlich nicht als Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Nun unterstützt der Bund der Steuerzahler ein Musterverfahren vor dem Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern.
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Kategorie: Urteile
Vergessene Verluste bei Kapitaleinkünften: BFH prüft strenge Rechtsprechung
Wer Verluste aus Kapitalanlagen steuerlich nutzen möchte, muss bei der Steuererklärung äußerst sorgfältig vorgehen. Das zeigt ein aktueller Streitfall zu sogenannten vergessenen Verlusten bei Kapitaleinkünften. Mehrere Finanzgerichte vertreten derzeit die Auffassung, dass einmal bescheinigte, aber nicht erklärte Verluste endgültig verloren sein können. Nun muss der Bundesfinanzhof entscheiden, ob diese strenge Sichtweise Bestand hat.
Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts?
Fehlerhafte elektronische Meldungen können zu falschen Steuerbescheiden führen. Doch darf das Finanzamt einen Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts? Genau diese Frage beschäftigt immer wieder die Gerichte. Besonders wichtig ist dabei § 175b Abs. 1 AO, der die Korrektur von Steuerbescheiden bei elektronisch übermittelten Daten erlaubt.
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Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung: Nachweise werden wichtiger
Wer aus beruflichen Gründen neben seinem Hauptwohnsitz einen zweiten Haushalt am Beschäftigungsort unterhält, kann die Kosten einer doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Besonders wichtig sind dabei die Familienheimfahrten. Doch aktuelle Entscheidungen zeigen: Das Finanzamt prüft zunehmend genauer, ob die geltend gemachten Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung tatsächlich stattgefunden haben.
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Einspruchsfrist beim Steuerbescheid: Vier-Tages-Fiktion und aktuelle BFH-Rechtsprechung
Die Einspruchsfrist beim Steuerbescheid beginnt nicht immer mit dem Tag, an dem der Brief tatsächlich im Briefkasten liegt. Maßgeblich ist vielmehr die gesetzliche Bekanntgabefiktion. Genau hier liegt aber ein häufiger Streitpunkt: Kommt der Bescheid später an als gesetzlich vermutet, kann der Briefumschlag im Einzelfall zum wichtigen Beweismittel werden. Eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs zeigt, dass sich ein genauer Blick auf Postaufdrucke lohnen kann.
Steuerliche Behandlung des Wohnmobilverkaufs: Gewinne und Verluste
Die steuerliche Behandlung des Wohnmobilverkaufs sorgt in der Praxis häufig für Unsicherheit. Gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen stellt sich die Frage, ob ein erzielter Gewinn versteuert werden muss.
Grundsätzlich gilt: Private Veräußerungsgeschäfte können nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG steuerpflichtig sein. Das betrifft sogenannte andere Wirtschaftsgüter, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf nicht mehr als ein Jahr liegt.
Kindergeld bei Teilzeitstudium: Anspruch nach der Erstausbildung?
Ein Studium nach der ersten Berufsausbildung ist heute keine Seltenheit. Doch wie wirkt sich ein Teilzeitstudium auf das Kindergeld aus? Gerade wenn nebenbei gearbeitet wird, stellt sich für viele Eltern die entscheidende Frage: Besteht weiterhin Anspruch auf Kindergeld?
Behindertengerechter Umbau: Außergewöhnliche Belastungen richtig absetzen
Ein behindertengerechter Umbau ist oft unvermeidbar, etwa bei einer schweren Behinderung oder nach einer gravierenden gesundheitlichen Veränderung. Die Kosten können schnell sehr hoch ausfallen. Umso wichtiger ist es, den behindertengerechten Umbau als außergewöhnliche Belastungen richtig abzusetzen. Genau hier liegt allerdings eine steuerliche Besonderheit, die viele Betroffene erst spät erkennen: Hohe Umbaukosten sind zwar grundsätzlich abziehbar, lassen sich aber regelmäßig nicht auf mehrere Jahre verteilen.
Heimunterbringung: Wann Kosten steuerlich abziehbar sind
Die Heimunterbringung spielt im Steuerrecht eine wichtige Rolle, wenn es um den Abzug außergewöhnlicher Belastungen geht. Viele Betroffene gehen davon aus, dass sämtliche Heimkosten steuerlich berücksichtigt werden können. Das ist jedoch nur teilweise richtig. Besonders problematisch wird es, wenn nur ein Ehepartner pflegebedürftig ist, der andere aber freiwillig mit in das Heim zieht.
Erste Tätigkeitsstätte bei Flugbegleitern: Aktuelle Urteile
Für Flugbegleiter hat die Frage, ob der Flughafen als erste Tätigkeitsstätte gilt, erhebliche steuerliche Auswirkungen. Denn wird eine erste Tätigkeitsstätte bei Flugbegleitern angenommen, können Fahrten dorthin nur mit der Entfernungspauschale berücksichtigt werden. Ein Abzug nach Reisekostengrundsätzen, der regelmäßig günstiger wäre, scheidet dann aus. Aktuelle finanzgerichtliche Entscheidungen bestätigen diese für Arbeitnehmer eher nachteilige Einordnung, auch wenn eine abschließende Klärung durch den Bundesfinanzhof noch aussteht.
Doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil: Gilt ein Camper als Unterkunft?
Die doppelte Haushaltsführung mit Wohnmobil wirft in der Praxis einige steuerliche Fragen auf. Viele Arbeitnehmer überlegen, ob sie statt einer klassischen Zweitwohnung auch ein Wohnmobil als Unterkunft am Arbeitsort nutzen können. Doch wird ein Camper steuerlich anerkannt – und unter welchen Voraussetzungen?










