Viele Ehepaare entscheiden sich für die Steuerklassenkombination III/V, um während des Zusammenlebens möglichst viel Netto vom Brutto zu erhalten. Doch was, wenn die Beziehung zerbricht? Ein aktueller Beschluss des OLG München zeigt deutlich: Ein Ausgleich für Steuerklasse V bei Trennung ist nicht vorgesehen. Das hat spürbare finanzielle Konsequenzen für den benachteiligten Ehepartner – und wirft Fragen zur Veranlagungsform im Trennungsjahr auf.
Kategorie: Steuer-Nachrichten
Versicherungsbeiträge als Werbungskosten absetzen: Spielräume nutzen!
Viele Steuerpflichtige schöpfen den Höchstbetrag für Sonderausgaben mit Kranken- und Pflegeversicherungen vollständig aus – doch es gibt eine Alternative. Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Versicherungsbeiträge als Werbungskosten absetzen und somit die Steuerlast zusätzlich senken. Lesen Sie hier, welche Versicherungen betroffen sind und worauf Sie bei der steuerlichen Geltendmachung achten sollten.
Erste Tätigkeitsstätte Bundeswehr: Wichtige Urteile für die Steuererklärung
Für Soldaten ist die Frage, wo sich die erste Tätigkeitsstätte befindet, nicht nur für den Dienstbetrieb relevant, sondern hat vor allem steuerliche Auswirkungen. Abhängig davon, ob es sich um eine erste Tätigkeitsstätte oder eine Auswärtstätigkeit handelt, können Fahrtkosten und Verpflegungspauschalen unterschiedlich angesetzt werden. Da sich daraus erhebliche steuerliche Unterschiede ergeben, lohnt es sich, die Regeln und aktuelle Urteile genau zu kennen.
Gartenarbeiten und Steuer: So holen Sie sich bis zu 4.000 Euro zurück
Gartenpflege kann teuer werden. Doch wer die haushaltsnahen Dienstleistungen richtig einstuft, kann bei der Einkommensteuer kräftig sparen. Hier erfahren Sie, wie Sie Gartenarbeiten steuerlich optimal geltend machen und typische Fehler vermeiden.
Erwerbsminderungsrente 2024: Was Rentner jetzt wissen müssen
Zum 1. Juli 2024 gibt es wichtige Änderungen bei der Erwerbsminderungsrente. Rund drei Millionen Rentner profitieren von einem Zuschlag. Was genau sich ändert, wer Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente 2024 hat und wie sie berechnet wird, erfahren Sie hier.
Neujahrsfalle beim Immobilienverkauf: So vermeiden Sie die Steuerfalle
Beim Immobilienverkauf innerhalb von zehn Jahren droht oft eine Steuerfalle, die viele nicht auf dem Schirm haben: die sogenannte Neujahrsfalle beim Immobilienverkauf. Besonders bei geerbten Immobilien kann diese überraschend zu einer Steuerpflicht führen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um teure Steuerfolgen zu vermeiden.
Pfändungsfreigrenzen 2025: Höhere Freibeträge ab Juli für Schuldner
Ab Juli 2025 steigen die Pfändungsfreigrenzen in Deutschland erneut. Was bedeutet das konkret für Schuldner, Arbeitgeber und Banken? Hier erfahren Sie, welche Beträge künftig geschützt sind und wie sich die Änderungen auf Ihr Einkommen auswirken.
Übernachtungspauschale für Berufskraftfahrer: BFH entscheidet über An- und Abreisetage
Berufskraftfahrer, die regelmäßig im Fernverkehr unterwegs sind, können von attraktiven steuerlichen Pauschalen profitieren. Neben den Verpflegungsmehraufwendungen steht ihnen seit 2020 auch eine spezielle Übernachtungspauschale für Berufskraftfahrer zu. Doch für wie viele Tage darf diese Pauschale angesetzt werden? Aktuell beschäftigt diese Frage sogar den Bundesfinanzhof.
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Verluste aus Termingeschäften: Steuererleichterung für Anleger
Seit 2021 konnten Verluste aus Termingeschäften nur stark eingeschränkt mit Gewinnen verrechnet werden. Das führte bei vielen Anlegern zu hohen Steuerlasten – und zu massiver Kritik. Doch mit dem Jahressteuergesetz 2024 gibt es nun eine entscheidende Wende: Die bisher geltende Begrenzung ist aufgehoben – und in vielen Fällen muss der Fiskus sogar die Verfahrenskosten tragen.
Unbeschränkte Steuerpflicht: Wann ein Wohnsitz in Deutschland nicht genügt!
Wer in Deutschland gemeldet ist, gilt nicht automatisch als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Eine unbeschränkte Steuerpflicht setzt voraus, dass jemand seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat. Ein aktuelles Urteil zeigt, dass kurze Besuchsaufenthalte – selbst bei bestehender Meldeadresse – nicht ausreichen, um diese Voraussetzung zu erfüllen. Was das für Auslandstätige bedeutet, lesen Sie hier.
Kindergeld bei seelisch behinderten Kindern: Was Eltern jetzt wissen müssen
Eltern können Kindergeld bei seelisch behinderten Kindern auch nach dem 25. Lebensjahr erhalten – vorausgesetzt, die Behinderung bestand bereits vorher und verhindert die eigenständige Lebensführung. Der Bundesfinanzhof hat nun entschieden, dass ein psychologisches Gutachten ausreichen kann, um die Voraussetzungen für das Kindergeld nachzuweisen – ein ärztliches Gutachten ist nicht immer notwendig.










