Wer Verluste aus Kapitalanlagen steuerlich nutzen möchte, muss bei der Steuererklärung äußerst sorgfältig vorgehen. Das zeigt ein aktueller Streitfall zu sogenannten vergessenen Verlusten bei Kapitaleinkünften. Mehrere Finanzgerichte vertreten derzeit die Auffassung, dass einmal bescheinigte, aber nicht erklärte Verluste endgültig verloren sein können. Nun muss der Bundesfinanzhof entscheiden, ob diese strenge Sichtweise Bestand hat.
Autor: Thilo Rudolph
Private Altersvorsorge 2027: Neue Förderung ersetzt die Riester-Rente
Die Reform der privaten Altersvorsorge 2027 soll das bisherige System der Riester-Rente grundlegend verändern. Ziel ist eine einfachere, flexiblere und renditestärkere Förderung. Kernstück ist das neue Altersvorsorgedepot, über das Bürger künftig unter anderem mit ETFs und Fonds steuerlich gefördert fürs Alter sparen können.
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Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts?
Fehlerhafte elektronische Meldungen können zu falschen Steuerbescheiden führen. Doch darf das Finanzamt einen Steuerbescheid ändern trotz Fehler des Finanzamts? Genau diese Frage beschäftigt immer wieder die Gerichte. Besonders wichtig ist dabei § 175b Abs. 1 AO, der die Korrektur von Steuerbescheiden bei elektronisch übermittelten Daten erlaubt.
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PCs, Notebooks und Tablets steuerlich absetzen: Was Arbeitnehmer 2026 wissen müssen
Ob Homeoffice, mobiles Arbeiten oder berufliche Weiterbildung: Viele Arbeitnehmer nutzen heute eigene Computer, Notebooks oder Tablets für berufliche Zwecke. Wer einen PC steuerlich absetzen möchte, kann die Kosten als Werbungskosten geltend machen. Dabei gelten seit 2021 deutlich günstigere Abschreibungsregeln.
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Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung: Nachweise werden wichtiger
Wer aus beruflichen Gründen neben seinem Hauptwohnsitz einen zweiten Haushalt am Beschäftigungsort unterhält, kann die Kosten einer doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend machen. Besonders wichtig sind dabei die Familienheimfahrten. Doch aktuelle Entscheidungen zeigen: Das Finanzamt prüft zunehmend genauer, ob die geltend gemachten Familienheimfahrten bei doppelter Haushaltsführung tatsächlich stattgefunden haben.
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Entlastungsprämie 2026: 1.000 Euro steuerfrei
Die Bundesregierung plant mit der sogenannten Entlastungsprämie 2026 eine neue steuerfreie Sonderzahlung für Arbeitnehmer. Hintergrund sind die weiterhin hohen Benzin- und Mobilitätskosten. Arbeitgeber sollen ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zahlen können – steuer- und sozialversicherungsfrei.
Arbeitsfreistellung im Ausland: Wer darf den Arbeitslohn besteuern?
Die Arbeitsfreistellung im Ausland im Kontext der Doppelbesteuerung ist in der Praxis ein sensibles Thema. Problematisch wird es vor allem dann, wenn ein Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Deutschland vorübergehend im Ausland tätig ist und dort noch während des Einsatzes unter Fortzahlung des Arbeitslohns freigestellt wird. Dann stellt sich die entscheidende Frage: Welcher Staat darf den weitergezahlten Arbeitslohn besteuern?
Einspruchsfrist beim Steuerbescheid: Vier-Tages-Fiktion und aktuelle BFH-Rechtsprechung
Die Einspruchsfrist beim Steuerbescheid beginnt nicht immer mit dem Tag, an dem der Brief tatsächlich im Briefkasten liegt. Maßgeblich ist vielmehr die gesetzliche Bekanntgabefiktion. Genau hier liegt aber ein häufiger Streitpunkt: Kommt der Bescheid später an als gesetzlich vermutet, kann der Briefumschlag im Einzelfall zum wichtigen Beweismittel werden. Eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs zeigt, dass sich ein genauer Blick auf Postaufdrucke lohnen kann.
Rentenanpassung 2026: Renten steigen zum 1. Juli um 4,24 Prozent
Die Rentenanpassung 2026 bringt für Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erneut ein spürbares Plus. Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent. Damit setzt sich eine Entwicklung fort, bei der die Renten in den vergangenen Jahren mehrfach deutlich angehoben wurden.
Für viele Betroffene ist aber nicht nur die Höhe der Erhöhung entscheidend. Ebenso wichtig ist die Frage, was von dem Plus tatsächlich übrig bleibt. Denn eine höhere Rente kann auch steuerliche Folgen haben.
Vermietung an Angehörige: Steuerliche Regeln und Tipps für Vermieter
Die Vermietung an Angehörige ist steuerlich erlaubt und kann für Vermieter durchaus vorteilhaft sein. Damit das Finanzamt das Mietverhältnis anerkennt und der volle Werbungskostenabzug erhalten bleibt, müssen jedoch einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein. Vor allem die Miethöhe, ein sauber gestalteter Mietvertrag und die tatsächliche Durchführung des Mietverhältnisses spielen eine zentrale Rolle.
Steuerliche Behandlung des Wohnmobilverkaufs: Gewinne und Verluste
Die steuerliche Behandlung des Wohnmobilverkaufs sorgt in der Praxis häufig für Unsicherheit. Gerade bei hochpreisigen Fahrzeugen stellt sich die Frage, ob ein erzielter Gewinn versteuert werden muss.
Grundsätzlich gilt: Private Veräußerungsgeschäfte können nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG steuerpflichtig sein. Das betrifft sogenannte andere Wirtschaftsgüter, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf nicht mehr als ein Jahr liegt.










